Endlich: Der Nandu ist zurück

Das wunderschöne Tier aus Südamerika kommt endlich nach Deutschland. Der Nandu ist das Tier auf das ich schon immer gewartet habe. Ich weiß gar nicht wie ich bisher ohnehin leben konnte. So grau und auf seinen Beinen die fast aussehen wie ein Strauß, ist er außerdem auch noch flexibel unterwegs. Eigentlich sieht er wirklich aus wie ein Strauß, nur eben in klein. Ich könnte mir vorstellen so einen auch in der Wohnung Zeiten. So etwas wäre früher nie möglich gewesen, da hätte man ihn schon illegal aus Südamerika einschlugen müssen. Aber jetzt ist er endlich in Europa.

Endlich weg mit dem Solidaritätszuschlag

Fast so lange wie ich mich erinnern kann, existiert der Solidaritätszuschlag. Vielleicht mag es einmal sinnvoll gewesen sein, dieses Gesetz und diese Abgabe zu schaffen und an feste Entwicklungsziele in den ehemalig ostdeutschen Ländern zu knüpfen. Nach Öffnung der Grenze gab es in der Tat ein Ungleichgewicht, welches die gesamtwirtschaftliche Lage der wieder vereinten Bundesrepublik Deutschland nachhaltig beeinträchtigt haben könnte, doch heutzutage ist es notwendig sich die Realität anzugucken und neue Schlüsse zu ziehen.

Hier ist meine Meinung: eine Ungleichheit zwischen verschiedenen Regionen und Industriedrehzentren existiert zwangsläufig immer, wenn nicht wie in einer Zwangsregierung wie der ehemaligen DDR eine Gleichschaltung betrieben wird. So ist es auch heute noch der Fall, wie das Gefälle zwischen verschiedenen Bundesländern unseres Landes  zeigt. Ein ganz Unterschiede und Unterschiede in der Qualität der Lebenshaltung sind an der Tagesordnung, nicht nur zwischen dem östlichen und dem westlichen Teil der Bundesrepublik, sondern auch zwischen Norden und Süden und auch wenn man sich verschiedene Großstädte anschaut.

Doch handelt es sich dabei grundsätzlich um Unterschiede welche von der Bundesregierung durch die Einführung von Steuern und Vergabe von Subventionen und anderen finanziellen Zuschüssen beseitigt werden muss? Nein, ich glaube nicht, ich glaube es handelt sich dabei vielmehr um die natürliche Entwicklung, welche nicht überall auf der Welt und allen Menschen gleich schnell oder gleich stark vorangeht.

Natürlich ist es Aufgabe der Regierung einer durch die Regierung selbstverschuldete Ungleichheit, welche das Leben vieler Menschen beeinträchtigt außerdem die nachhaltige Entwicklung und zukünftige Entwicklung einer ganzen Region oder einer gesamten Hälfte des Landes beeinträchtigen verlangsamen kann auch wieder zu beseitigen. Allerdings ist es nun eine Zeit, die Last vor der Schultern aller Menschen zu nehmen die dafür auch 15 Jahre später noch in die Tasche greifen müssen ohne dass die Fördergelder tatsächlich dem eigentlichen Zweck des Gesetzes dienen. Darum ist es auch an der Zeit Jahr zu sagen zur Abschaffung des Solidaritätszuschlages, welcher im Jahr 2019 ohnehin ausläuft und rechtswidrig wird da eine weitere Verlängerung nicht mehr rechtlich legal möglich ist.

Verschiebe die Beats!

Syncopation ist eine musikalische Technik um Monotonie aufzubrechen und ein Stück interessant zu gestalten. Wenn du ein Neuling in der Musik bist, und das Gefühl hast deine Stücke sind öde und repetitiv, dann fehlt dir garantiert ein bisschen Syncopation.

Ork ärgere dich nicht

Ich hatte neulich eine Idee für ein Brettspiel für 4 Spieler. Das Grundspiel ist genauso wie “Mensch ärgere dich nicht”, nur dass man vier unterschiedliche Charaktere “nach Hause” bringen muss: Ork, Elb, Zwerg und Mensch.
 
Der Mensch verhält sich wie eine normale Figur aus dem Grundspiel. Der Elb kann Abkürzungen auf dem Spielbrett benutzen, quasi “durch den Wald” und ist theoretisch schneller zuhause.
 
Der Zwerg kann nicht über andere Figuren hinüberspringen, sondern muss entweder warten oder schlagen, wenn er kann.
 
Der Ork muss nur die halbe Strecke zurücklegen. Sein Ziel ist das eigentliche Ziel des gegenüberliegenden Spielers. Außerdem hat der Ork die Sonderregel, dass er eine Figur schlagen muss, falls das Würfelergebnis des Spielers dies zulässt.

Zur aktuellen Lage in Russland

Und noch immer herrscht zwischen Europa, Amerika und Russland eine angespannte Lage die darauf zurückgeht, dass Russland in der Krise um die Ukrainer und die Freiheitsbewegung der dort ansässigen Separatisten eingegriffen hat, ohne dies mit den Bündnispartnern, Betroffenen und anderen Ländern abzustimmen. Es war ja sogar eine ganze Weile lang so angespannt um das Thema Ukraine, dass ein Krieg nicht völlig außerhalb jeder Perspektive gestanden hätte, wobei sicherlich alle Zuschauer und vor allem die Betroffenen vor Ort jeden Tag gebangt und gehofft haben, dass es nicht so weit kommt.

Jetzt sind bereits einige Monate ins Land gegangen und wir können beobachten, welche Auswirkungen die Sanktionen von Europa und Amerika gegenüber dem großen Start haben. Unter anderem hat die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von Russland auf Ramschniveau herabgestuft, was bisher nicht zu oft vorgekommen ist bei international angesehenen Ländern.

Das erinnert mich übrigens an den lustigen Artikel einer bekannten Satire Zeitschriften Internet, dem Postillon. Dort schrieben die Autoren, dass der Iran jetzt mal nicht an Atomwaffen forsche, sondern kurz vor der Fertigstellung einer eigenen Ratingagentur wäre, mit der der kleine Terrorstaat dann den Westen in seiner Kreditwürdigkeit herabstufen würde. Ich fand den Artikel damals ungemein spaßig.

Aber zurück zum Thema: die oben genannte Ratingagentur ist nicht die einzige, die bereits Zweifel daran hegt das Russland seine Schulden bedienen könnte und wirtschaftlich in einer positiven Situation ist. Auch andere große Index-Anbieter haben bereits Konsequenzen aus der schlechten wirtschaftlichen Lage der Russen gezogen und raten ihren Anlegern oder interessierten Finanzspekulanten nicht, in Papiere aus dem russischen Staat zu investieren.

Sicherlich könnte für Russland inzwischen einiges mehr auf dem Spiel stehen. Auch sollten interessierte Anleger, die eventuell sogar darauf spekulieren das im Osten die Preise weiter fallen, eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen, um nicht enttäuscht zu werden wenn Internationales Recht ihr Geld verpuffen lässt.

Ich frage mich indes, welche Auswirkungen die Krise nicht auf Großanleger oder internationale Unternehmen hat, sondern auf den kleinen Menschen vor Ort. Die Schere zwischen Arm und Reich in Russland ist schon immer eine sehr große gewesen und die verschärfte Situation in den Läden und der Verlust von Arbeitsplätzen dürfte kaum helfen, dem Einwohner des großen Staates das Leben leichter zu machen.