Maschinist

Mein persönliches Review zu The Man in The High Castle.

Ich will über die Amazon Produktion eigentlich nur auf der Metaebene sprechen. Die Zahlreichen Charaktäre sind sehr komplex in einer “Was-wäre-Wenn-Welt” arrangiert.
Die Ausgangsituation ist der genialitische Traum eines jeden 3. Reich – Amerika Mashup – Fans. Die Achsenmächte haben den 2. Weltkrieg gewonnen und die Welt unter sich aufgeteilt. Die Handlung spielt in den vereinigten Staaten der frühen

60er Jahre. Die Ostküste bis zu den Rocky Mountains ist deutsches Hoheitsgebiet, die Westküste bis zu den Rockys Japanisches Hoheitsgebiet. Dazwischen befindet sich der Rocky Mountains State. Eine Art Versallenstaat des 3. Reichs.

Japaner und Nazis verharren in einer angespannten Situation. Hitler, der in dieser Version der Wirklichkreit noch am Leben ist aber nurch seine Parkinson schwer gezeichnet ist, schwört auf das Bündnis mit den Japanern, während andere Nazigrößen von der Auslöschung des Kaiserreichs träumen. In dieser Neuauflage des “Kalten Kriegs” findetr die Handlung der Serie statt.

Dabei sind die Veränderungen der Gesellschaft sehr gelungen dargestellt. Die Weiße amerikanische Bevölkerung wurde größtenteils von den Nazis assimiliert. Gesellschaftlich ist das verschmelzen der Sixties, der Geburtsstunde der
Flowerpowerbewegung, mit dem in der Serie gezeigten Nazi-Vorstadtidyll ein beeindruckender Schachzug, der die Romanvorlage liebevoll aufgreift.
Dabei werden auch immer wieder die Beweggründe der Amerikaner gezeigt, die in dem Repressial-System der Nazis arbeiten und überzeugt sind von diesem System.
So sagt ein Highway-Polizist er habe “zwar für das alte Amerika gekämpft” doch wisse heute nichteinmal mehr wofür genau er gekämpft habe. Dabei wird mit stoischer gelassenheit zur Kenntnis genommen, dass das Regime Unliebige und Kranke maschinell vernichtet.

Im Japanischen Teil hingegen, dem Westen der USA, wird die weiße Rasse nach dem Prinzip der “Japanese first” unterdrückt.

 

Maschinenbau im Westen
Einige Unternehmen im Maschinenbau Hannover haben sich auf den reinen Sondermaschinenbau spezialisiert. Das heisst, Sonderanfertigungen nach Bedarf mit CAD-Programmen und anderen Konstruktionsprogrammen letztendlich im Maschinenpark oder durch Facharbeiter zu schaffen.